Seit der Gründung im Jahr 2018 hat sich die neurologische Abteilung im Landesklinikum Baden-Mödling mit ihrer angeschlossenen Stroke-Unit zu einem zentralen Versorgungsstandort für akute neurologische Notfälle entwickelt. Heute nimmt sie österreichweit eine Vorreiterrolle in der Schlaganfalltherapie ein.
„Die sogenannte Thrombolyse, eine gerinnselauflösende Infusionstherapie, ist eine der wirksamsten Akutbehandlungen bei ischämischem Schlaganfall – also einem Schlaganfall, der durch Durchblutungsmangel verursacht wird. Mittlerweile wird auf der Stroke-Unit unserer neurologischen Abteilung etwa jeder dritte stationär aufgenommene Schlaganfall mit dieser Therapie versorgt. Ziel dieser Behandlung ist es, das Risiko und das Ausmaß von Behinderung nach einem Schlaganfall zu reduzieren“, erklärt Abteilungsvorstand Prim. Assoz. Prof. Dr. Karl Matz.
Diese außergewöhnliche Behandlungsquote ist das Ergebnis eines gut abgestimmten Zusammenspiels verschiedener Faktoren:
- Ein effektives Rettungssystem sorgt für den raschen Transport betroffener Patientinnen und Patienten.
- Neurologische Fachkompetenz, die rund um die Uhr zur Verfügung steht.
- Neueste Bildgebungstechnologien helfen, Schlaganfälle präzise zu diagnostizieren.
- Professionelles Teamwork zwischen Pflegepersonal, Ärzteteam und den Mitarbeitenden der Radiologie garantiert höchste Qualität in der Akutversorgung.
„Diese hohe Thrombolyserate zeigt, was möglich ist, wenn alle Systeme ineinandergreifen – vom Notruf bis zur Therapieentscheidung. Das ist nicht nur ein medizinischer Erfolg, sondern vor allem ein Gewinn für unsere Patientinnen und Patienten“, ist sich die ärztliche Direktorin Dr.in Claudia Herbst, MBA, LL.M., MSc sicher.
Die neurologische Abteilung setzt damit österreichweit Maßstäbe und unterstreicht ihre Rolle als leistungsstarke, moderne Einrichtung in der Akutneurologie.
BILDTEXT
v.l.n.r. Abteilungsvorstand Prim. Assoz. Prof. Dr. Karl Matz; RT Claudia Steinschütz; DGKP Lisa-Therese Hirsch; TÄ Dr. Anna Gidl
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Landesklinikum Baden-Mödling
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